Entdecke die Stabilität des Stocksitzes

Entdecke die Stabilität des Stocksitzes

(Sanskrit: Dandasana)

Yoga bietet eine Vielzahl von Haltungen, die nicht nur den Körper stärken, sondern auch den Geist beruhigen können. Eine dieser grundlegenden, aber dennoch kraftvollen Asana ist der Stocksitz (Dandasana). Obwohl er auf den ersten Blick einfach erscheinen mag, birgt diese Haltung eine Tiefe, die es lohnt zu erkunden.

In meiner Ausbildung wurde der Stocksitz als das erste Asana behandelt, dem wir intensive Aufmerksamkeit schenkten. Der Stocksitz mag auf den ersten Blick nicht sehr aufregend erscheinen, aber er birgt eine Vielzahl von Vorteilen für Körper und Geist.

Doch welche positiven Auswirkungen hat der Stocksitz auf deinen Körper und Geist?

  • Stärkung der Rückenmuskulatur, insbesondere die Muskeln entlang der Wirbelsäule.
  • Dehnung der Beinrückseiten
  • Beruhigung des Geistes. Durch die Kombination von Atmung und Fokussierung auf das Asana können Stress und Spannungen abgebaut werden.
  • Erdung, die sich während der Ausübung dieses Asana einstellt.

Foto: Markus Schon

Wie übst du den Stocksitz/die Sitzhaltung richtig?

Der Stocksitz ist eine Sitzhaltung, die aufrecht auf dem Boden mit ausgestreckten Beinen ausgeführt wird. Klingt einfach, oder?

So übst du den Stocksitz

1. Sitzposition finden: Setze dich mit ausgestreckten Beinen auf den Boden. Stelle sicher, dass deine Wirbelsäule aufgerichtet ist und deine Schultern entspannt sind. Deine Hände legst du neben deinen Hüften auf der Matte ab. Solltest du den Boden mit deinen Händen nicht erreichen können, kannst du deine Fingerkuppen oder Yoga-Blöcken benutzen.

2. Aktiviere deine Beine: Deine Beine sollten aktiv sein, während du in dieser Position bist. Drücke die Oberschenkelrückseite auf den Boden und flexe deine Füße, ziehe deine Zehen zu dir hin. Drehe deine Oberschenkel sanft nach innen, so dass deine Knie nach oben zeigen.

3. Richte deine Wirbelsäule auf: Stelle sicher, dass deine Wirbelsäule gerade ist, ohne zu viel Druck auf den unteren Rücken auszuüben.

4. Kopfhaltung: Ziehe deine Scheitelkrone nach oben und neige sanft dein Kinn in Richtung deiner Halskuhle, um eine optimale Ausrichtung deiner Halswirbelsäule zu erreichen.

Anpassungen vornehmen!

Wenn es dir schwerfällt, mit geradem Rücken zu sitzen, kannst du ein Kissen oder eine gefaltete Decke unter dein Gesäß legen. Damit fällt es dir leichter, deine Wirbelsäule aufzurichten. Sollte es dir dann noch nicht gelingen die Wirbelsäule aufzurichten, lege dir noch eine eingerollte Decke unter die Knie.

Foto: Markus Schon

Achtsamkeit praktizieren: Sei achtsam während du in diesem Asana bist. Achte auf deine

Atmung und spüre in deinem Körper.

Fazit

Der Stocksitz mag einfach aussehen, aber seine Auswirkungen sind tiefgreifend. Durch die regelmäßige Praxis, kannst nicht nur deine Körperkraft und Flexibilität verbessern, sondern auch den Geist beruhigen. Also, nimm dir Zeit, setze dich hin und entdecke welche Wirkung dieses Asana auf dich hat. Dein Körper und Geist werden es dir danken.